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Unsere Bauern

Merklingen ist aufgrund seiner Lage und dem Wasser äußerst geeignet für Ackerbau und Viehzucht. Das haben bereits die Mönche erkannt.

Die damaligen Eigentümer, die Herrenalber Mönche, waren durch Käufe und Schenkungen in den Merklinger Besitz gekommen waren. Zur Bewirtschaftung wurden die Ländereien als Erblehen an die ortsansässigen Bauern vergeben.

 

Es gab 19 Erblehenhöfe welche zum Teil von 2-3 Bauern bewirtschaftet wurden.

 

1525 mit dem Bauernkrieg verloren die Klöster ihren Einfluss. Der Besitz ging an das Herzogtum Württemberg.

 

1817 werden die Erblehen in freie Zinsgüter umgewandelt.

 

Durch Aufteilung bei Erbschaften wurden die Bauernhöfe und die zu bewirtschaftenden Flächen immer kleiner.
In den 1960er Jahren hatten wir ca. 80-90 Landwirte in Merklingen.

Dies waren Vollerwerbs- und ein großer Anteil von Nebenerwerbs-Landwirten. Die Nebenerwerbs-Landwirte gingen einer zweiten Beschäftigung nach. Vor oder nach der Arbeit wurden die Äcker bestellt und das Vieh versorgt.

 

Mit der Ortssanierung 1970 wurden auch viele ältere Bauernhäuser im Ortskern abgebrochen. Dies läutete eine neue Zeit für die Bauern ein. Immer mehr Nebenerwerbsbauern gaben ihre Äcker auf oder verpachteten diese. Die nachkommende Jugend wollte die harte Nebenerwerbstätigkeit als Bauern nicht fortführen.

 

Die verbleibenden Vollerwerbs Landwirte verließen den Ort und siedelten sich in Aussiedlerhöfen an. Diese entstanden an der Malmsheimer Straße (Holzhäuser), in der Riemenmühle (Zipperle), im Mörsch (Völmle), auf der Heide (Müller, Schüle), im Weidenseil (Hahn, Schindele, Schmidt).

 

Im Ort ist heute nur noch Familie Meyle in der Vordergass verblieben.

 

 

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