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Unsere Mühlen

Wasserkraft war im Mittelalter die einzige Kraft um schwere Lasten wie Mahlsteine und Schlagwerke zu bewegen.

In Merklingen wurde diese Kraft zum Betrieb von 3 Mühlen an der Würm genutzt.

  • Fleckenmühle oder „innere Mühle“ oder Widmann’sche Mühle
  • „äußere Mühle“ bei der St. Wendelinskapelle
  • Sägmühle mit Ölschlag (Namens Geber für das Gewann „Sägwiesen“)
     

Alle Mühlen werden als Erblehen vom Kloster Herrenalb an die Müller verliehen.

1482 Fleckenmühle an Michel Niethammer.

1487 Sägemühle an Hans Weyssen

1523 äußere Mühle an Melchior Niethammer

Im Erblehensbrief ist die Abhängigkeit der äußeren Mühle und der Fleckenmühle beschrieben:
„Wenn die innere Mühle genug Wasser für drei Räder hat, so mag die äußere mit zwei Rädern mahlen. Hat aber die innere nur Wasser für zwei Räder, so muss sich die äußere auf ein Rad beschränken, und wenn das Wasser der inneren Mühle nur für ein Rad ausreicht, so soll die äußere Mühle still stehen.“

 

1617 werden Streitigkeiten des Sägmüller Dieterlen und Fronmüller Dürr zu Heimsheim beigelegt. Die Sägmühle dürfte danach abgebrochen worden sein.

 

1619 die äußere Mühle wird von Michael Dürr alt und jung in den Riemen verlegt. Es entsteht die Riemenmühle.

 

1749 wird die Fleckenmühle abgerissen und als dreistöckiger Bau von Lorenz Fischer neu errichtet. Die Mühle bleibt bis zur Stilllegung im Familienbesitz.

 

Diese Mühle war weit über den Ort hinaus bekannt. Als s.g. Kunstmühle wurde neben den einheimischen Getreidesorten auch kanadischer Weizen gemahlen. Dieser war besonders gut geeignet für die schwäbischen Schabspätzle.

 

Im Rahmen des großen Mühlensterbens in den 60er Jahren die Mühlen ihren Betrieb ein.

 

 

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