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Wasserwirtschaft

Wasser das Lebenselixier damals und heute.

 

 

Was heute Pumpstationen und Rohrleitungen für den Verbraucher fast unsichtbar verrichten, war damals eine planerische und bautechnische Herausforderung.

 

Die Quelle musste hoch über dem Ort liegen, damit das Trinkwasser durch das natürliche Gefälle an die Verbrauchsstellen im Ort verteilt werden konnte. Auch musste es für trockene Zeiten gespeichert werden um jederzeit verfügbar zu sein.

 

Unsere Quelle am Ursprungweg war mit einem Teich als Speicher versehen und mit der „Brunnenstube“ überbaut. Von dort wurde das Wasser in Teuchelleitungen in der Brunnenstrasse (heute Paulinienstrasse) zur Vordergasse geführt. Ein Abzweig ungefähr in der Hofmauerstrasse versorgte die westlichen Ortsteile.

 

Die Verbrauchsstellen; Brunnen, Waschhäuser, Badstube und Braustuben waren in Gruppen angeordnet:

  1. Der Amtsbronnen mit Ablauf in den Kirchgraben mitversorgt Braustube und das Waschhaus
  2. Der Hinter Gässen Bronnen mitversorgt Badhaus später Braustube Geiger
  3. Klenken Bronnen beim alten Hirsch mit Überlauf in Kirchgraben
  4. In der Vordergass der Ochsen Bronnen als zentrale Versorgung für Wirtshäuser Lamm, Ochse mit Braustube und Linde später noch Adler
  5. Waschhaus des Flecken, beim Über/Ablauf aus dem Kirchgraben unterhalb des Rathauses
  6.  

In Merklingen gab es dank der Herrenalber Mönche noch eine Besonderheit:


Um den Ertrag der Wiesen zu erhöhen und eine 3. Mad schneiden zu können wurden die Talwiesen zusätzlich bewässert.

Hierzu wurde ein Wässerungsgraben angelegt.

Gespeist von der Würm bei der Fronmühle führte der Graben am Horn entlang übers Plannental zum Malmsheimer Weg und unterhalb vom Schrod bei den Sägwiesen zurück in die Würm.

In trockenen Zeiten wurde das Wasser im Graben gestaut und so die Wiesen gewässert.

 

Über diesen Wässerungsgraben wurde auch die äußere Mühle mit Wasser versorgt.

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